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Versiegelte Höfe, Einfahrten

Mal ehrlich, Sie haben es doch auch gern, wenn Sie Pflanzen, Bäume oder einfach etwas Grün um sich haben. Fangen Sie doch vor Ihrer Tür an! Höfe, Garagenzufahrten oder Stellplätze werden in der Mehrzahl flächendeckend mit eintönigen, grauen und tristen Betonsteinen zugepflastert oder asphaltiert. Aber haben Sie schon mal überlegt, ob etwas weniger Einheitsgrau das Wohnumfeld nicht erheblich aufwerten würde? Machen Sie aus 50, 70 oder 100 qm Hof, Einfahrt etc. nicht eine graue Wüste, sondern ein attraktives Wohnumfeld, das auch dem Microklima zugute kommt. Grüne Inseln auf großen Plätzen erhöhen dessen Attraktivität und verhindern ein steriles Aussehen. Hofeinfahrten nicht komplett versiegeln, sondern bepflanzen und begrünen Statt zu pflastern, können Zufahrten mit Rasengittersteinen befestigt und begrünt werden. Zufahrten in Form von Fahrstreifen anlegen, statt 3 Meter zu betonieren. Die Stellplatzverordnung der Gemeinde Hirschaid schreibt eine wasserdurchlässige und durchgrünte Gestaltung vor. Unversiegelte Flächen reduzieren bei Regenfällen die ablaufende Wassermenge und fördern die Grundwasserbildung. Es gibt bereits sehr gute , aber auch eine große Zahl abschreckender Beispiele, wie man es machen bzw. nicht machen sollte. Ändern Sie es!

Machen Sie mit – Sie können viel tun

BUND NATURSCHUTZ Ortsgruppe Hirschaid

Richard Simon 19.08.16

Umwelttipp Streusalz

Das Streuen von Auftausalz auf dem Gehsteig ist in den allermeisten bundesdeutschen Kommunen verboten und zwar zum Schutz des Grundwassers, des Bodens und - vor allem - der Bäume. Doch wissen offensichtlich dies die wenigsten Menschen und den Einzelhandel schert das kaum.
Streusalz ist Gift für Boden und Bäume. Salz verschlämmt und verdichtet den Boden, vermindert die Bodendurchlüftung, verdrängt wichtige Nahrstoffe, erhöht den pH-Wert und belastet das Grundwasser. Vor allem die Bäume leiden unter diesen unwirtlichen Bodenverhältnissen. Der Herbst beginnt für diese Bäume schon im Juli.

Streusalz ist überflüssig - Sand, Split und Granulat tun es auch. Viele Baumärkte bieten auch umweltfreundliche Streumittel wie Lavasplitt oder Tongranulat, erkennbar am Blauen Engel, an.

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BUND NATURSCHUTZ - Ortsgruppe Hirschaid

Richard Simon 19.08.16

Umwelt-Jahreskarte

Der Landkreis Bamberg bezuschußt die Jahreskarte der Bahn AG oder des Omnibusverkehr Franken (OVF) mit 20 %. Diese kann als übertragbare Karte bezogen werden, die von mehreren Personen abwechselnd benutzt wird. An Wochenenden und Feiertagen können bis zu 4 Personen gleichzeitig damit fahren.

Was kostet die Karte:

  • Hirschaid – Bamberg 35,- € im Monat
  • Hirschaid – Erlangen 60,- € im Monat.
  • Hirschaid – Nürnberg 100,- € im Monat.

Zahlung mittles monatlicher Abbuchung.

Wer kann Sie kaufen? Jeder, der einen entsprechenden Antrag (gibt es am Bahnhof) stellt und diesen – nach vorheriger Bestätigung des Wohnsitzes durch die Gemeinde Hirschaid– dort auch wieder abgibt. Bearbeitungsdauer ca 3- 4- Wochen.

Mit der Umwelt-Karte fahren Sie wesentlich kostengünstiger als mit dem Auto und leisten einen konkreten Beitrag für die Umwelt.

Steigen Sie um – jetzt!

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BUND NATURSCHUTZ
Ortsgruppe Hirschaid

Richard Simon 19.08.16

Stromanbieter wechseln

Entscheidend beim Stromwechsel ist, dass Sie zu einen Anbieter mit dem »Grüner-Strom-Label«, dem Gütesiegel des BUND wechseln. Damit

  • bezahlen Sie nur noch für Strom aus erneuerbarer Energie;
  • fördern Sie gezielt den naturverträglichen Ausbau erneuerbarer Energiequellen;
  • ebnen Sie einer dezentralen Versorgung mit erneuerbaren Energien den Weg, die für mehr Umweltschutz, Sicherheit, Wettbewerb und Arbeitsplätze sorgen wird;
  • leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.

Bitte halten Sie sich vergleichsweise vor Augen: Als Kunde eines konventionellen Stromkonzerns

  • unterstützen Sie ein Unternehmen, das gegen den Atomausstieg agitiert, das Kyoto-Protokoll in Frage stellt und versucht, den Ausbau der erneuerbaren Energie zu bremsen;
  • zementieren Sie einen Strommix, der noch viele Jahrzehnte ganz erhebliche Anteile von Atomstrom und fossiler Energie aufweisen wird;
  • erschweren Sie die nötige Reform unserer Energieversorgung.

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    BUND NATURSCHUTZ Ortsgruppe Hirschaid

Richard Simon 19.08.16

Schulmaterialien aus Recyclingpapier

Blauer Engel gehört in den Ranzen

Schon als ABC-Schütze kannst Du ganz groß beim Umweltschutz sein: mit Recyclingpapier. Denn das Papier, das aus Altpapier hergestellt wird, schützt nicht nur die Wälder, sondern schont auch den Wasserhaushalt und spart Energie bei der Papier-Herstellung.

Noch immer werden über 90 Prozent aller Schulhefte aus frischem Zellstoff hergestellt, für den Bäume gefällt werden. Ein Großteil stammt aus Skandinavien, Russland und Kanada, wo naturferne Forstwirtschaft betrieben wird und noch immer Urwälder durch Kahlschläge abgeholzt werden. Sogar Papier aus Raubbau in tropischen Regenwäldern geht zunehmend über Deutschlands Ladentheken.

Hefte mit dem blauen Engel helfen dabei, Bäume zu retten. Der Engel garantiert, dass das Produkt zu 100 Prozent aus Altpapier besteht und eine einwandfreie Qualität hat. Und keine Sorgen wegen der Qualität des Recyclingpapiers: Es hat längst eine gleich gute Qualität wie Papier aus Primärfasern. Das Recyclingpapier für Schulhefte ist hell, tinten- und radierfest, und Kopierpapier läuft problemlos in allen Geräten.

Beim Einkauf solltet ihr und Eure Eltern darauf achten, nur Hefte aus 100% Altpapier zu kaufen. Nicht zu empfehlen ist dagegen das weit verbreitete Hersteller-Siegel „Aqua Pro Natura/Weltpark Tropenwald“. Dieses Siegel suggeriert zwar Wald- und Umweltschutz. Das Papier wird jedoch auch aus Primärfasern hergestellt, deren Gewinnung teilweise zur Waldzerstörung beiträgt.

Weitere nützliche Umwelt-Informationen zum Herunterladen gibt es im Internet unter www.clemens-clever.de

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Richard Simon 19.08.16

Mobilfunkantenne auf Ihren Dach?

Die Netzbetreiber haben sehr viel Geld in die UMTS Lizenzen investiert. Für diese Technik sind aber erheblich mehr Antennenanlagen notwendig, als heute installiert sind. Bis zu 6000 weitere Funkanlagen sollen in Deutschland errichtet werden. In Hirschaid befinden sich Antennen aud dem Baywa-Lagerhaus, auf dem Dach der Aral-Tankstelle, auf der Autobahnmeisterei und in der Regnitzau auf einem Privatgebäude.Weitere Anlagen sind geplant. Es ist durchaus denkbar, das ein Netzbetreiber mit dem Angebot an Sie herantritt, eine Mobilfunkantenne auf Ihren Dach gegen eine entsprechende Mietzahlung zu installieren.Bevor sie jedoch dem vermeintlich attraktiven Angebot zustimmen, sollten Sie in Ruhe folgende Punkte prüfen:

1. Wie lange ist die Laufzeit des Vertrages?
Komme ich vorzeitig wieder aus dem Vertag heraus und welche Kosten
kommen auf mich zu (z.B. Demontage der Antenne)?

2. Überlegen Sie die Auswirkungen auf Ihr Umfeld.
Wie reagieren Ihre Nachbarn möglicherweise auf die Anlage?

3. Haben Sie sich über die Antennenstrahlung informiert
und was sagt Ihnen der Netzbetreiber?

Die in Deutschland gültigen Grenzwerte sind deutlich höher als in vielen anderen europäischen Ländern. Die Auswirkungen auf die eigene Gesundheit sind noch nicht absehbar. Experten fordern daher, Mobilfunkantennen ausserhalb von Wohngebieten zu installieren“. Anlagen bis zu einer gewissen Grösse müssen aber durch die Gemeinde nicht genehmigt werden. Wägen Sie ab und nehmen Sie sich vorallem Zeit, alle Aspekte zu prüfen.


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Richard Simon 19.08.16

Ei ist nicht gleich Ei

Die Bilder von in Legebatterien eingepferchten und gequälten Hühnern sind uns alle bekannt und jede(r) ist selbstverständlich gegen diese Massen-tierhaltung. Wie aber kann beim Einkauf schnell erkannt werden, ob das Ei aus einer Käfighaltung stammt?

Seit 01.01.2004 sind alle Eier eindeutig markiert und die Herkunft sofort erkennbar:

Beispiel einer Kennzeichung: 0 – DE – 0912341

Achten Sie vorallem auf die erste Ziffer auf dem Ei. Es gibt 4 Ziffern, die für die Haltungsform stehen:

0 = Bio-Haltung

1 = Freiland-Haltung

2 = Boden-Haltung

3 = Käfig-Haltung

Schauen Sie also bei Ihrem nächsten Einkauf auf die Kennzeichnung und greifen Sie bitte zu Eiern aus einer das Tier respektierenden Tierhaltung. Lassen Sie Eier mit einer "3" im Regal liegen.

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BUND NATURSCHUTZ Ortsgruppe Hirschaid

Richard Simon 19.08.16

Die Bienen eines der wichtigsten Glieder im ökologischen Kreislauf

90 % aller Blüten werden durch Bienen befruchtet.
Ohne Bienen gäbe es wahrscheinlich keine Menschheit.
Würden die Bienen aussterben, hätte dies eine allmähliche Versteppung der Erde zur Folge.

Der Bund Naturschutz will seine begrenzten Möglichkeiten zur Erhaltung der Kreisläufe in unserem einzigartigen Ökosystem nutzen:
Er bietet Imkern auf Grundstücken seiner Mitglieder in den Gemarkungen Seigendorf, Friesen und Mistendorfkostenlos die Möglichkeit Bienenstände zu errichten.

Nehmen Sie das nicht alltägliche Angebot an!
Ansprechpartner: Franz Proksch, Tel.: 09543/9456

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Richard Simon 19.08.16

Batterien / Akkus umweltfreundlich eingesetzt

Quecksilber, Cadmium, Blei: Herkömmliche Batterien und wieder aufladbare Akkus enthalten eine Vielzahl umweltschädlicher Stoffe. Der richtige Einsatz der kleinen Energieträger hilft die Umwelt zu schonen und ihre Energie besser zu nutzen.
Hier einige Links zum Thema:

Batterien und Akkus umweltfreundlich eingesetzt

Batterien belasten die Umwelt

Tips zur Akkupflege

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Richard Simon 19.08.16

Advent und Weihnachten - die Zeit der Besinnung ?!

Advent und Weihnachten ist inzwischen die hektischste Jahreszeit im Jahresverlauf. Wirtschaft und Handel inzenieren eine Werbeschlacht, um den Konsum auf immer neue Rekorde zu treiben. Aber wir müssen nicht gedankenlos der Konsumhysterie folgen:

  • Beim Geschenkkauf auf Qualität achten und nicht jedes Schnäppchen kaufen, was nach kurzer Zeit bereits in den Müll wandert. Weniger ist manchmal mehr.
  • Steigen wir zum Einkaufen auf öffentliche Nahverkehrsmittel um und nutzen die Park&Ride-Möglichkeiten. Der Stau und Stress sind nicht die anderen, sondern das sind wir selbst.
  • Überlegen Sie ernsthaft, ob unpersönliche Weihnachtskarten tatsächlich heute noch sinnvoll sind. Vorallem Firmen haben den Versand bereits zugunsten einer Unterstützung von sozialen Projektren eingestellt.
  • Tiere sind keine Wegwerfartikel. Ein Tier als Geschenk will gut überlegt sein. Jedes Jahr landen Tausende von Tieren wenige Wochen nach dem Fest in den Tierheimen oder – noch krimineller - werden ausgesetzt.
  • Pelzmäntel und ähnliche exotische Geschenke von gequälten Tieren muß ein Tabu sein. Lassen Sie sich auch nicht von wohlklingenden Zertifikaten täuschen. Auch Zuchtfarmen, die nur dazu dienen, der Modeindustrie Nachschub zu liefern, sind nicht besser und quälen die Tiere z.Teil bestialisch.

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Richard Simon 19.08.16
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